Geflügel-Verwertung

 

 Das Ei

 

Eier sind ein wertvolles und gesundes Naturprodukt. Sie zeichnen sich aus durch ihren Gehalt an hochwertigem Protein, Vitaminen und Mineralstoffen. Die Qualität des Eiweißes wird deshalb so hoch eingestuft, weil es eine für den Menschen besonders günstige Zusammensetzung hat und so nahezu vollkommen verwertet werden kann. Man spricht hier von einer hohen biologischen Wertigkeit. Frische Eier sind heute stark gefragt. Lebensmittelwirtschaft und Konsumenten haben einen hohen Bedarf an frischer Ware. So wurden in 2001 rd. 18,45 Mrd. Eier für den Nahrungsverbrauch verwendet. Das entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 224 Eiern. Der Selbstversorgungsgrad in der liegt derzeit (2001) bei 75%. Das bedeutet, daß rechnerisch 168 der verbrauchten Eier aus deutscher Erzeugung stammen. Und dafür wird in Deutschland von der Henne bis zum Verkauf alles getan, um Eier bester Qualität zu liefern. Dabei beginnen die Qualitätskontrollen bereits vor dem Eierlegen. So werden in Deutschland die Junghennenbestände gegen Salmonellen geimpft und das Futter mit hochwertigen Komponenten zubereitet. Es wird regelmäßig von unabhängigen Institutionen z.B. auf Rückstandsfreiheit geprüft. Ebenso genau geht es zu, wenn die Haltungsbedingungen der Legehennen, ihre Gesundheit und die optimale Versorgung über Futter- und Trinkwasser kontrolliert werden. Somit wird gewährt, daß hygienisch gehaltene, gesunde Legehennen Eier mit bester Qualität und Produktsicherheit erzeugen.

   

 

Längsschnitt eines Hühnereis:

1. Kalkschale, 2. Schalenhaut, 3. Schalenhaut,4. Chalaza (Hagelschnur),

5. äußeres Eiklar (dünnflüssig), 6. mittleres Eiklar (dickflüssig),

7. Dotterhaut, 8. Bildungsdotter, 9. Keimfleck, 10. Gelber Dotter, 11. Weißer Dotter,

12. inneres Eiklar (dünnflüssig), 13. Chalaza (Hagelschnur), 14. Luftkammer, 15. Kutikula