Eisvogel

 

Der Eisvogel (Alcedo atthis)

ist eine der Prioritätsarten in der Schweiz.

  Er wird deshalb durch ein spezielles Artenschutzprogramm gefördert.

 

Aktionsplan Eisvogel Kanton ZH

Artenförderung Vögel Schweiz / Eisvogel

 

Zurzeit sind keine Bruten in der Gemeinde Zell bekannt.  Aber der Vogel kann sehr regelmässig an den Gewässern beobachtet werden. Im Winter kommt er manchmal sogar bis an die Gartenteiche.

Hier ein ausgewachsenes Männchen (Beim Weibchen ist ein Teil des Unterschnabels rot. Bei einem Jungvogel wären die Beine noch schwarzbraun!). Der Name Eisvogel bezieht sich auf seinen alten Namen "Eisenvogel", was sich vermutlich auf die Farbe des Eisens beim Schneiden oder Schmieden bezieht.

Tipp: Der Vogel kann viel öfter gehört, als gesehen werden. Daher ist es lohnenswert, sich den Pfiff des Eisvogels einzuprägen!  Stimme des Eisvogels anhören!

 

Projekt Eisvogelwand Zell

 

Die Reparatur:

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März 2019

Wieder fertig!

 

 

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Die Reparatur ist sehr aufwendig und anstrengend, weil das Material Schicht für Schicht eingebracht, angefeuchtet und festgestampft werden musste. Zum Glück waren wir teilweise zu Fünft. Die Fa. Grünwerk hat die Wand auf Kulanz repariert mit Unterstützung des OVR.

 

 Das Problem:

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Weil die Wand sehr früh im Jahr erstellt werden musste (Schonzeiten Fische und Brutsaison Eisvogel) war vermutlich zuviel Frost in der Wand, sodass das Material nicht richtig abbinden konnte. Hinzukam ein ungewöhnlich trockener Frühling und Sommer 2018.

Der Bau:

Sponsoren:

Der Verein Kleintiere Turbenthal hat einen grossen Beitrag gespendet.Und Birdlife Zürich im Rahmen ihrer Förderprogramme.

Dafür an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank!

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06.02.2018

Die Wand ist fertig!
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 Aushub oben drauf, fertig. Wenn der Stabelitblock ausgehärtet, ist kann die Schalung entfernt werden!

 Zuletzt wird die Wand mit schwerer Teichfolie abgedeckt um den Regen abzuhalten und mit Steinen beschwert, um zu verhindern, dass z.B. Füchse die Nester von oben aufgraben.

 
 EVW Detail  
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 Auf angemessener Höhe (mindestens 1.5 m über der Hochwasserlinie und damit z.B. keine Wiesel in die Brutröre klettern können!) werden Fertigröhren eingesetzt, die als Einstieg fungieren. Die Bruhöhle am Ende der Röhre graben sich die Vögel dann selbst. Über dem Stabelit und hinter den Röhren wird Aushub (Sand) aufgebracht.
 
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 In die Verschalung wird Stabelit eingebracht und verdichtet. Die Wand muss auf den Uferrand aufgesetzt und es darf nicht abgegraben werden, damit die Dammfunktion des Ufers nicht beeinträchtigt wird. Es wird eine Schalungswand aufgebaut, die den immensen Druck beim Verdichten des Wandmaterials aushalten muss.  
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Die Grünwerk AG, Winterthur übernimmt, wie bei der alten Wand, wieder die Umsetzung des Projektes. Dann musste das Einverständnis der AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) eingeholt werden, die für den Unterhalt des Gebietes zuständig sind. Ausserdem sind noch die Schonzeiten für die Fische und die Vögel zu berücksichtigen. Auch musste  abgeklärt werden ob der Standort für den Eisvogel geeignet und damit förderungswürdig ist. Dr. Weggler von Orniplan hat den Standort als gut bewertet.  

Die alte Eisvogelwand in Zell musste dringend erneuert werden. Sie wurde in den 90-iger Jahren gebaut. Da sie mittlerweile ein eigenständiges Biotop geworden ist, wird die neue Wand daneben erstellt!

Da sich die Wand in einem kantonalen Naturschutzgebiet befindet, mussten zuerst alle Bewilligungen eingeholt werden. Kanton ZH/ Baudirektion/ Amt für Landschaft und Natur/ dort die Abt. Fachstelle Naturschutz,  Fischerei und Jagdverwaltung,  Wasserbau und der lokale Fischereibeauftragte.

 

 

Hier ein erfolgreiches Beispiel zur Eisvogelbrut an der Töss:  Natur und Vogelschutzverein Winterthur-Seen