Mehlschwalbe

Mehlschwalbe 

Die Mehlschwalbe (Vogel des Jahres 2010)

"Glücksbringerin im Siedlungsraum"

Die Mehlschwalbe ist eine der Prioritätsarten in der Schweiz und wird deshalb mit einem speziellen Artenschutzprogramm gefördert.

Artenfoerderung-Voegel.ch/ Mehlschwalbe mit allen Fördermöglichkeiten und Informationen für Hausbesitzer!

Mehlschwalben sind sehr standorttreue Vögel, deshalb werden sie in das Gebäudebrüterinventar der Gemeinde aufgenommen. Gebäude mit Seglern oder Mehlschwalbenkolonien sind Naturschutzobjekte, die einem strengen Schutz unterliegen. Sie dürfen während der Brutzeit und ggf. darüberhinaus nicht beschädigt werden.

Mehlschwalben bauen ihre Nester im Gegensatz zur Rauchschwalbe aussen am Gebäude. Sie bevorzugen weisse bzw. helle Wände. und einen vor Regen schützenden Dachüberstand. Das Nistmaterial ist feuchter Lehm, den sie aus Pfützen und offenen Gewässerrändern holen. Da es immer weniger offene Lehmflächen gibt, ist es sinnvoll diese zu fördern. Aufgrund glatter Flächen und schlechter Lehmqualität halten die Nester an den zum Wänden nicht immer und stürzen gelegentlich auch mal ab. Darüberhinaus entsteht an den Wänden und unter den Nestern sehr viel Dreck. Daher ist es sehr sinnvoll Nisthilfen mit Kotbrettern anzubringen, die von den Vögeln auch sehr gerne angenommen werden. Das hilft den Tieren und schützt die Hausbesitzer vor einer Verschmutzung der Fassade. Da die Vögel gerne hoch nisten ist es wichtig bei einem Neubau oder einer Fassadenrenovierung von Anfang an Nisthilfen mit einzuplanen. Wenn das Gerüst erst einmal steht ist es viel leichter Nisthilfen anzubringen.

Mehlschwalbe beim Nestbau ohne Nisthilfe!
 Mehlschwalbe Nestbau
Hier ein Beispiel für eine gelungene Nisthilfe mit Kotbrett am Bahnhof Kollbrunn!  Mehlschwalbenkolonie Bhf Kollbrunn

Und hier noch eine Bestimmungshilfe, wie sich Mehlschwalbe, Rauchschwalbe und Mauersegler unterscheiden lassen.

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Foto Flyer Schwalben Segler